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Jahresrückblick 2018

Im Jahr 2018 unterstützte die Aebli-Näf Stiftung sechs Dissertationsvorhaben von gut qualifizierten Antragsstellerinnen und zwei interessante Short Visits. So wird etwa der Aufenthalt einer Stipendiatin an der Faculty of Education der Monash University in Melbourne dazu dienen, im Rahmen ihres Short Visits die kumulative Habilitation weiter auszuarbeiten.

Die Aebli-Näf Stiftung freut sich sehr, dass sie im vergangenen Jahr eine so hohe Anzahl von angehenden Wissenschftlerinnnen unterstützen konnte, die sich für eine Lehr- und Forschungstätigkeit in der Schweizer Lehrerinnen- und Lehrerbildung qualifizieren wollen.

Die im Jahr 2018 abgeschlossenen Projekte finden sich, ebenso wie diejenigen der Vorjahre, hier.

Die Fachtagung «Zwischen den Bildern» der Arbeitsgruppe Kunst & Bild vom 10. November 2018 an der Pädagogischen Hochschule Zürich wurde wegen ihres erkennbaren fachdidaktischen Nutzen unterstützt. Ebenso erhielt ein Symposium am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich als lehrerbildungsrelevante Veranstaltung einen Beitrag.

Auf diese Weise wurde auch im vergangenen Jahr, ganz im Sinne des Stifterpaares Hans und Verena Aebli-Näf und damit des Stiftungszweckes, die personenbezogene Unterstützung präferiert.

Neue Präsidentin des Stiftungsrats der Aebli-Näf Stiftung

Am 1. Mai 2017 übergab Verena Aebli-Näf, Präsidentin des Stiftungsrats der Aebli-Näf Stiftung, ihr Amt offiziell an ihre Tochter Gabriele Aebli. Wie in den Statuten bestimmt, wählten die Vertreter der Stiftungsfamilie im Januar 2017 die diplomierte Chemikerin ETH zur neuen Präsidentin der Aebli-Näf-Stiftung.
 
„Ich freue mich sehr, in unserer Stiftung vermehrt Verantwortung zu übernehmen und die konstruktive Zusammenarbeit weiter zu führen“, sagte Gabriele Aebli im Hinblick auf die Amtsübernahme. Die Voraussetzungen mitzugestalten, dass der Zweckartikel der Stiftung in einem sich wandelnden pädagogischen Umfeld immer wieder neu sinnvoll umgesetzt werden kann, sei ihr sehr wichtig.

So wird die tragende Basis für das Wirken der Stiftung wie bis anhin zweifach sein. Sie besteht einerseits in der von gegenseitiger Anerkennung und gegenseitigem Vertrauen geprägten Zusammenarbeit zwischen Stiftungs- und Fachrat. Andererseits fundiert sie in der Kompetenz und Sorgfalt, mit welcher der Fachrat die Gesuche prüft und die Fördergelder vergibt.

Verena Aebli war seit der Gründung im Jahr 1994 Präsidentin des Stiftungsrats. Sie setzte das gemeinsame Projekt der Ehepartner nach dem Tod von Hans Aebli zusammen mit den anderen Gründungsmitgliedern umsichtig und erfolgreich um. So war sie in den vergangenen 23 Jahren das Herz der Stiftung und schuf mit ihrer Präsenz und ihrem Engagement den Raum, in dem die Stiftung ihr Wirken entfaltete.

Die scheidende Präsidentin sagt rückblickend: „Es waren wichtige und gute Jahre. Ich bin dankbar für das vielseitige Aufgabengebiet, das die Stiftung mir bot, das mich forderte, mir aber auch viel Freude bereitete. Dem heutigen Fachrat, den ehemaligen Fachräten, dem heutigen Stiftungsrat und den ehemaligen Stiftungsräten bleibe ich in Dankbarkeit verbunden.“