Curriculum Vitae

1923

Am 6. August in Zürich geboren;
Besuch von Primar- und Sekundarschule in Zürich

1939-44

Besuch der Mittelschule am kantonalen Unterseminar in Küssnacht
Abschuss mit Primarlehrerdiplom am kantonalen Oberseminar Zürich

1944-45

Rekrutenschule und Aktivdienst; zwischendurch Unterrichtstätigkeit

1945-49

Psychologiestudium bei Dr. Jean Piaget, Professor für Psychologie a der Universität Genf

1949-50

Psychologisches Zweitstudium an der Universität Minnesota, USA;
Erwerb des Titels eines Magisters Artium (MA)

1950-55

Dozent am kantonalen Oberseminar Zürich für Psychologie, Allgemeine Didaktik und Lehrübungen, Geschichte der Pädagogik

1951

Doktorat an der Universität Genf bei dem Entwicklungspsychologen und Erkenntnistheoretiker Jean Piaget. Dissertation Didactique psychologique. Application à la didactique de la psychologie de Jean Piaget

1955-57

Lehrstuhlvertretung für den psychologischen Lehrstuhl an der Universität Saarbrücken

1957-62

Dozent am kantonalen Oberseminar Zürich für Psychologie, Allgemeine Didaktik und Lehrübungen, Geschichte der Pädagogik

1961

Habilitation "Über die geistige Entwicklung des Kindes" an der Universität Zürich
Grundformen des Lehrens

1961-62

Privatdozent an der Universität Zürich

1961

Heirat mit Verena Näf
Kinder: Gabriele (1963), Susanne (1964), Hans Kaspar (1966), Christine (1968)

1962-66

Professor für Psychologie und Direktor des Psychologischen Instituts (alternierend mit Hans Hörmann) an der Freien Universität Berlin

1963

Über die geistige Entwicklung des Kindes

1966

Umzug nach Kreuzlingen, Kanton Thurgau, Schweiz
Reise nach Moskau zum Internationalen Kongress für Psychologie

1966-71

Professor für Psychologie an der Universität Konstanz; Gründung und Aufbau des Psychologischen Instituts, Leitung einer Forschungsgruppe des Sonderforschungsbereichs Bildungsforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft

1967

Über den Egozentrismus des Kindes (zusammen mit Leo Montada und Ute Schneider)

1967-68

Dekan der Sozialwissenschaftlichen Fakultät Konstanz

1971

Umzug nach Grosshöchstetten, Kanton Bern, Schweiz

1971-88

Professor der Pädagogischen Psychologie an der Universität Bern;
Gründung und Aufbau der Abteilung Pädagogische Psychologie; Ausbildung von Lehrern und Sachverständigen der Erziehungs- und Bildungswissenschaften (LSEB), sog. Berner Seminarlehrerstudium

1971-76

Mitglied der nationalen Kommission "Lehrerbildung von morgen" und Mitverfasser ihres Planungsberichts

1976

Ergänzte und umgearbeitete Neuauflage der "Grundformen des Lehrens''

1978

Umzug nach Burgdorf, Kanton Bern

1980-81

Denken; das Ordnen des Tuns Band 1: Kognitive Aspekte der Handlungstheorie. Handlungen planen und ausführen. Situationen deuten. Texte verstehen. Operieren.
Denken; das Ordnen des Tuns Band 2: Problemlösen und Begriffsbildung. Die Organisation des Wissens. Medien des Denkens. Bild und Sprache. Lernen und Entwicklung. Philosophische Aspekte.

1983

Zwölf Grundformen des Lehrens

1984

Vortragsreise in Argentinien

1986

Ehrendoktor der Universität Turku, Finnland

1987

Ehrendoktor der Pädagogischen Hochschule Kiel
Grundlagen des Lehrens

1988

Emeritierung; zusammen mit seiner Ehefrau Verena Aebli-Näf Wanderung auf dem Jakobsweg durch Frankreich und Spanien nach Santiago de Compostela

1990

Santiago, Santiago ... Auf dem Jakobsweg zu Fuss durch Frankreich und Spanien

1990

Forschungs- und Studienaufenthalt am Australian Council for Educational Research in Melbourne, Australien, vorzeitige Rückkehr wegen schwerer Erkrankung
am 26. Juli in Burgdorf (Schweiz) gestorben

Tätigkeit in wissenschaftlichen Gesellschaften

1974-90

Mitglied der Forschungskommission der Schweizerischen Akademie der Geisteswissenschaften, die er von 1983 bis 1988 präsidierte.

1982-90

Beirat des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin

1985-90

Beirat des Max-Planck-Instituts für Psychologische Forschung in München